Elim-Pinneberg
Aktuelles und Kurzberichte

Auf dieser Seite erhalten Sie in regelmäßigen Abständen:
Informationen und Kurzberichte rund um unserer Gemeinde und
unseren Sozialverein "Stadtinsel Pinnneberg e.V."


Betreff: Geänderte Öffnungszeiten des Stadtinsel-Cafés

Im September müssen wir leider die Öffnungszeiten des Stadtinsel-Cafés ändern.

Aus organistorischen Gründen bleibt das Café jeweils am Mittwoch geschlossen.

Außerdem gibt es nur zwei Öffnungszeiten für ein Frühstühstücksbuffet am Samstag.

Damit haben wir im September folgende Öffnungszeiten im ÜberblicK:

jeden Dienstag und Donnerstag
von 15.00 bis 18:00 Uhr

Samstag, den 03.09.2011
Frühstücksbuffet von 9:30 bis 11:30 Uhr

Samstag, den 17.09.2011
Frühstücksbuttet von 9.30 bis 11.30 Uhr

Über die Öffnungszeiten in den Folgemonaten informieren wir rechtzeitig.

Ihr Stadtinsel-Café-Team

Eintrag vom: 03.09.2011 (Wolfgang Grimm - Elim Pinneberg)


Betreff: Im Traumgefängnis

Kennen Sie diese Träume, in denen sie eine Gefahr im Nacken spüren? Sie versuchen verzweifelt wegzulaufen, aber sie kommen nicht vom Fleck. Die Bedrohung kommt immer näher, aber alle Bemühungen zu fliehen scheitern. Sie ahnen, dass sie jeden Moment eingeholt werden und etwas Furchtbares passiert. Dann werden sie wach! Was für eine Erleichterung. Eine regelrechte Erlösung.

Es gibt Phasen im Leben, die solchen Träumen ahnlich sind. Bei manchem nehmen diese Phasen aber einfach kein Ende und es ist auch kein Erwachen in Sicht.

Man steckt fest. Die Beziehung bräuchte eine Belebung, im Job gibt es auch keine herausfordernden Perspektiven, das Hobby erfüllt einen nicht mehr, der Sinn des ganzen Unternehmens Leben ist irgendwie weg. Was übrig bleibt vom Leben ist die verzweifelte Suche nach einem Ausweg. Irgendeinem Ausweg.

Für die Beziehung wird gemeinhin ein Seitensprung empfohlen, für den Job der Einsatz von Ellenbogen, als Hobby irgendeine Trendsportart und als Sinn die Selbstfindung.

Nicht immer sind die Auswege, die angeboten und gefunden werden wirklich hilfreich. Man kommt vielleicht wieder in Gang, bemerkt aber irgendwann, dass man sich zwar bewegt, aber nur im Kreis geht. In diesem Falle ist man nicht wirklich weitergekommen. In anderen Fällen steht man nachher mit noch größeren Schwierigkeiten als vorher da.

Ich möchte zu bedenken geben, dass die Ursache von Schwierigkeiten nicht immer in den ungünstigen Umständen liegen. Meistens liegen sie in uns selber verborgen. Aber es gibt einen Ausweg, der eine dauerhafte Veränderung bringt und unserem Leben den entscheidenden Impuls geben kann.

Darum: Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, Neues ist geworden.

Gott ist daran gelegen, uns selbst zu verändern. Unsere Sicht der Dinge zu ändern. Verändern sich, wenn man sich Jesus Christus anvertraut schlagartig alle Probleme, die man hat? Nein, nicht alle! Aber im Vertrauen auf einen helfenden, erlösenden und liebenden Gott, der es gut mit uns meint, schöpft man Hoffnung und Zuversicht.

Warum? Weil Jesus Christus uns ein Ziel im Leben gibt. Weil Jesus jeden Menschen über die Maßen wertschätzt. Weil Jesus Christus mit jedem Menschen einen  lebenserfüllenden Weg gehen will, der in die ewige Gemeinschaft mit Gott führt.

Wenn ihr Leben einem Albtraum gleicht, dann kann und will Jesus sie wecken!

Eintrag vom: 11.05.2011 (Ralf Martens - Elim Pinneberg)


Betreff: Gefährlicher Nebel


Am 14. April dieses Jahres geschah ein schweres Unglück auf dem Nord-Ostsee-Kanal. Bei dichtem Nebel kollidierten zwei Frachtschiffe unweit der Grünentaler Hochbrücke. Zwei Menschen kostete dieser Unfall das Leben, zwei weitere wurden schwer verletzt.

Obwohl beide Schiffe mit Radar ausgerüstet waren und erfahrene Kanallotsen und -steuerer an Bord hatten, wurde ihnen der undurchdringliche Nebel zum Verhängnis.

Der Tragik dieses Unglücks stehe ich keinesfalls gleichgültig gegenüber (früher bin ich selbst zur See gefahren). Meine Anteilnahme gehört den Verletzten und den Angehörigen der ums Leben gekommenen Seeleute. Dennoch möchte ich von hier aus einmal den Sprung in die geistige Welt wagen. Auch die Gemeinde Jesu muß in einem zunehmend dichter und gefährlicher werdenden Nebel manövrieren. Jesus sagte in Seiner Endzeitrede voraus:

Denn es werden falsche Christusse und falsche Propheten aufstehen und große Zeichen und Wunder tun, so dass sie, wenn es möglich wäre, auch die Auserwählten verführten. «Matthäus 24:24»

Tatsächlich leben wir in einer Zeit, in der die geistige Verführung immer stärker wird:

? evangelisierende Wunderheiler, deren Predigten aber im Widerspruch zur Bibel stehen,
? Gemeinden, in denen sich anscheinend außerordentliche Geisteswirkungen ereignen, deren göttlicher Ursprung jedoch als zweifelhaft angesehen werden muß,
? spezielle verführerische Schriftauslegungen, die aber auf ungesunden Überbetonungen einzelner biblischer Aussagen beruhen,

um nur einige zu nennen.

Auf der anderen Seite gibt es aber auch Gott treu ergebene Evangelisten, deren Verkündigungen der Heilige Geist tatsächlich mit Prophetien und Heilungswundern begleitet. Ebenso wirkt unstreitig in manchen Gemeinden der Geist Gottes auf ganz außergewöhnliche Weise.
 
Das Manövrieren im Nebel, das der Gemeinde Christi in der heutigen Zeit abverlangt wird, besteht nun darin, das eine vom anderen zu unterscheiden. Welche übernatürlichen Geschehnisse, welche Lehren sind tatsächlich vom Geist Gottes gewirkt und welche stellen antichristliche Verführungen dar?

Unser Radar im Nebel ist die Heilige Schrift. Nur anhand der Heiligen Schrift läßt sich die geistige ?Qualität? von übernatürlichen Wundern oder neuen Lehren beurteilen und somit der Nebel durchdringen.

Ein zusätzliches Kriterium der ?Qualitätsprüfung? ist die Frage: ?Steht Jesus Christus als Gottes Sohn und Auferstandener im Mittelpunkt der Verkündigung, der Lehre oder des Events??

Und als abschließende Prüfung, die aber erst im Nachhinein vorgenommen werden kann, stellt sich die Frage: ?Welche Frucht hat sich gezeigt? Sind Menschen in eine gesunde Beziehung zu Gott geführt worden??

Obwohl danach die Unterscheidung zwischen Lehre und Irrlehre im Prinzip ganz einfach aussieht, ist sie in der Praxis höchst diffizil. Wir dürfen den Teufel, der uns mit seinen Verführungen und Irrlehren von Gott trennen will, nicht unterschätzen. Er arbeitet nie mit offensichtlichen Lügen, sondern eher mit Halbwahrheiten, die er dann noch mit dem ?Geschenkpapier? biblischer Wahrheiten umhüllt (siehe die Versuchungen Jesu in der Wüste, Matthäus 4).

Somit kommt unseren ?Lotsen? und ?Steuerern?, d. h. den Gemeindeleitern sowie den Predigern und Lehrern, eine große Verantwortung zu. Sie müssen das Gemeindeschiff sicher durch den geistigen Nebel steuern, und dafür werden sie dereinst vor Gott Rechenschaft ablegen müssen. Ebenso wie auf einem wirklichen Schiff gilt daher auch in der Gemeinde, daß den Lotsen Folgsamkeit geschuldet wird. Denn wie soll der Lotse das Schiff sicher steuern, wenn seine Anweisungen nicht befolgt werden? So schreibt auch der Verfasser des Hebräerbriefes unmißverständlich:

Gehorcht euren Lehrern und folgt ihnen, denn sie wachen über eure Seelen - und dafür müssen sie Rechenschaft geben -, damit sie das mit Freuden tun und nicht mit Seufzen; denn das wäre nicht gut für euch. «Hebr.13:17»

Ich wünsche allen christlichen Gemeinden in unserem Lande verantwortungs-bewußte Lotsen und Steuerer, die mit dem ?Radar? in rechter Weise umzugehen wissen und ihre Gemeindeschiffe sicher durch den immer dichter werdenden Nebel steuern.

(Anmerkung: Damit soll in keiner Weise eine Schuldvermutung bezüglich des erwähnten Schiffsunglücks angedeutet werden. Tatsächlich war zum Zeitpunkt der Abfassung dieses Beitrages die Unglücksursache noch unbekannt.)

Eintrag vom: 17.04.2011 (Frank Schneider - Elim Pinneberg)


Betreff: Motocross - mit Gott durchs Gelände.

Nicht weit von dem Dorf, in dem ich aufgewachsen bin, gab es eine Motocrossbahn.

Mein motorradbegeisterter Vater hat mich samt Freunden von klein auf zu Rennveranstaltungen mitgenommen. So ein Vorbild blieb nicht ohne Folgen.

Wir bauten schon als Kinder unsere Fahrräder zu ?Maschinen? um und nervten dann mit täuschend echt imitierten Zweitaktmotorgeräuschen die Nachbarschaft. In unserer Bastelbegeisterung wagten mein Freund F. und ich uns schließlich an ein sehr ehrgeiziges Projekt: eine ?Maschine? mit Seitenwagen.
Aus Latten, Nägeln, Unmengen von Strohband und einem alten Handwagenrad schusterten wir einen Beiwagen an ein Klapprad und schoben das Gefährt zwecks erster Tests auf die Straße.

Ein älterer Tourist, der in einer Pension am Ende der Straße logierte, war so begeistert, dass er uns spontan mit seiner Filmkamera aufnahm. Dokumentiert hat er nur, wie wir dynamisch posierend auf dem Machwerk herumstanden.
Der noch viel dynamischere und unterhaltsamere Zusammenbruch bei den ersten Fahrversuchen ist leider nicht für die Nachwelt erhalten geblieben.

Manches
von großen Plänen getriebene persönliche Leben erinnert an so ein Vehikel, das im Stand gut aussieht, aber bei echten Belastungstests (wie Leid und Problemen) zusammenbricht.

Wenn Gott unser persönliches Leben in die Hand nimmt, ?baut? er daraus mit kundiger Hand ein Gefährt, das auch das schwierige Gelände des Lebens nehmen kann.

Ja, Herr, du wirst dich auch in Zukunft um mich kümmern, deine Gnade hört niemals auf! Was du angefangen hast, das führe zu einem guten Ende!
(Psalm 138,8)

Eintrag vom: 09.04.2011 (Ralf Martens - Elim Pinneberg)


(Webmaster - Elim Pinneberg)

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